Yellowstone National Park – Naturwunder

Yellowstone wurde im Jahr 1872 zum Nationalpark erklärt und war damit der erste seiner Art in der ganzen Welt. Das riesige Gebiet von Yellowstone (der grösste Teil davon ist ein Vulkankrater) besticht auch heute noch als Naturwunder. Der Park hat hohe Schneeberge, klare Seen, tosende Wasserfälle, Geysire, dichte Wälder und viele wilde Tiere zu bieten.

Wir übernachten in einem der einfachen Campgrounds im Park, wo wir nicht nur super nette Reisende treffen (unter anderem ein mega liebes Schweizer Paar), sondern auch Veggie-Burger auf einem Campfeuer braten und mit den selbstgebastelten Angeln der Jungs fischen gehen. Tagsüber beobachten wir Tiere (sogar einen Grizzli-Bär), schwimmen im kühlen Fluss und bewundern die heissen Quellen und Geysire der Gegend. Das Vulkangebiet macht sich bemerkbar: überall dampft und kocht es aus der Erde und die Luft verdirbt uns den Appetit durch den „Sulfur-Eier-Gestank“.

Aber ist Yellowstone wirklich so idyllisch, wie wir uns das von einem Nationalpark wünschen? Der Park wird stark beworben und seine Einzigartigkeit lockt jedes Jahr um die drei Millionen Besucher an. Ein öffentliches Verkehrsnetz fehlt, tausende von Fahrzeugen und Camper begeben sich nach Yellowstone und legen um die 300 km auf den  Parkstrassen zurück. Ein Flughafen am Rande bringt weitere Besucher. Macht es Sinn ein Naturgebiet zu schützen und dadurch Millionen von Besuchern anzuziehen? Wir wünschen uns, dass Yellowstone wie andere Amerikanische Parks den Privatverkehr reduziert oder verbietet und dafür bequeme und zuverlässige, öffentliche Shuttle-Busse anbietet.

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