Mexikanisches Essen ist weltberühmt. Aber was kommt in Mexiko wirklich auf den Tisch?
Bestellt man einen Kaffee, kommt garantiert ein Körbchen mit süssem Gebäck dazu. Zur Erfischung bestellt man entweder Wasser mit Limettensaft (selbstgemachte Limonade) oder Wasser mit Hibiskusblüten (dunkelrot und „reinigend“), sogenanntes Agua Jamaica.
Zu jedem Essen gehört eine Vorspeise. Der Ausdruck „Suppe“ wird generell dafür verwendet, kann eine klare Suppe mit Teigwaren innehalten oder gar einen Teller Tomatenreis.
Vegetarisches Essen ist nicht weit verbreitet und doch finden wir ein paar leckere Speisen: Desmond und Lenny werden zu Quesadilla-Essern (vor allem die Variante bei der der geschmolzene Fonduekäse im Tontöpfchen serviert wird, dazu Maistortillas und scharfe Saucen), Michael und ich fahren auf die Chilaquiles ab (eine Art frittierter Tortilla in Chilisauce mit Rahm und Käse drauf). Dazu gibt es Bohnen in Sauce.
In Puebla dürfen wir die lokale Spezialität „Mole“ probieren: Die Sauce, die aus Schokolade, Mandeln, Haselnüssen, zwei verschiedenen Arten von Chilis und anderen Zutaten gefertigt wird, wird normalerweise mit Reis und Geflügel serviert. Für unsere Geschmäcker ist die verwunderliche Kombination etwas gewöhnungsdürftig.
Im Markt darf man alles gleich gustieren und einigt sich erst danach auf einen Kauf. Bananenchips mit Chilis und frische Pommes Chips an Chilisauce gehören zu unseren Favoriten.



