Nur wenige Minuten von uns entfernt, liegt ein kleines Paradies. Die Gegend, die vom Goldauer Bergsturz vor über 200 Jahren geprägt wurde, ist nicht nur einmalig, sondern auch einmalig schön und mystisch. Und wenn wir mit Freunden zum Goldseeli spazieren, dann ist es gleich noch paradiesischer.
Was packen wir in die Toilettentasche?
Vor ein paar Tagen stand meine Schwiegermutter vor ihrem leeren Koffer und meinte: “Weisst du was ich an den Ferien hasse? Es ist das Packen!”
Dabei kann packen auch Spass machen…
In die Hudson Toilettentasche werden gepackt:
Als Rassistin würde mir so viel entgehen
Heute fuhr ich mal wieder im Zug. Kurz vor Zürich stand ein Mann, drei Abteile hinter mir, bereits auf und begab sich in den Korridor. Offensichtlich war er aus dem Balkan. Oder vielleicht ein Araber. Auf jeden Fall war er am Telefon und in ein intensives und sehr lautes Gespräch verwickelt.
Von den Passagieren um ihn herum erntete er böse Blicke und einige “Zzzz”. Ich wunderte mich, ob die Empörung seiner Ausländigkeit oder seinem lauten Ton galt. Er nahm davon keine Notiz.
Wäre ich eine Rassistin, hätte ich ihn in den Topf eines Balkanen geworfen, der scheinbar noch nicht gelernt hatte, sich in der Schweiz kulturgerecht zu benehmen. Glatt wäre mir dann entgangen, dass der junge Herr eigentlich ein Engel war, der an diesem ernsten, gesprächslosen und grauen Morgen im Zug, in dem sich niemand anlächelte, Freude verbreitete. Sein Lachen und seine gutgelaunte Unterhaltung, die wohl niemand wortwörtlich verstand, waren ansteckend. Zumindest für alle, die den Engel nicht in einen Topf geworfen hatten.
Tibet, Nepal…? Nein, das Klöntal!
“Kommt uns doch besuchen”, luden uns gute Freunde ein, die übers Pfingstwochenende an den Klöntal gefahren waren.
Klöntal, Klöntal, Klöntal, wälzte ich die Worte in meinem Kopf rum, das kenn ich doch noch aus meiner Kindheit. Aber egal wie fest ich mich anstrengte, die Erinnerungen kamen nicht zurück.
Das Annabelle Fotoshooting
Berühmt zu sein, ist für mich kein anzustrebendes Ziel. Sich für ein paar Stunden berühmt zu fühlen, machte trotzdem Spass. So also leben die Stars!
Mitte März wurden wir eingeladen, am Familien-Shooting des Annabelle Magazins mitzumachen. Die Jubiläumsausgabe sollte Schweizer Familien in Sommermode vorstellen. Warum auch nicht? Es tut gut, auch mal Situationen zu erfahren, die uns nicht nur fremd sind, sondern schon fast ausserirdisch. Mode? Schminke? Posieren? Unsere Gesichter sehen selten mehr als Seife und Wasser. Unsere Kleider sind fast ausschliesslich Second-Hand.
Sometimes
Heute ist der Frühling aus dem Winter explodiert und damit der Drang entstanden, wieder einmal zu putzen und aufzuräumen. Nicht vieles hat die ewige Reiserei überdauert, aber ein paar Tagebücher aus der Vorkinderzeit gibt es doch noch. Einer meiner Texte aus dem 1999 (damals in Thailand unterwegs) möchte ich gerne teilen, auch wenn er nur Englisch ist:
Sometimes we ride on a bus from nowhere to nowhere
and we wonder if anybody knows that we’re there.Sometimes we ride on a train listening to the monotonous sound of the railway
and wonder where we will end up on that day.Sometimes we lie in a hammock listening to the sound of the sea
and wonder why it is so nice to just be.Sometimes we stand on a road trying to hitch a lift
and wonder if people know that this feeling of freedom is a great gift.Sometimes we see some ugly things like rubbish, abuse and fights
and we wonder when people will start to respect nature’s rights.Sometimes we need visas and permissions to enter a place
and we wonder how people can claim nature to be their own space.Sometimes we feel like in a good dream, determined to make it last, whatever
and we wish the future will allow us to stay in this dream forever, together.








